Am Samstag, 22. Februar 2020 findet ab 10:00 wieder ein Schnittkurs statt

Thema und Fest Gemeinschaftskultur am 21./22. September

Beginn Samstag 15:00

Thema: Wie sieht die Basis von Gemeinschaft aus. Auf was können wir uns verlassen, wenn wir wirtschaftliche Sicherheit, emotionale und soziale Geborgenheit wünschen. Wenn wir Kinder kriegen und großziehen wollen.

Gibt es keine andere Möglichkeit als immer wieder zu versuchen, alles dem gängigen Modell Zweisamkeit aufzuladen. Das immer seltener funktioniert. Auch weil im übrigen Geldherrschaft Egoismus, Konkurrenz, narzisstische Selbstdarstellung, Hyperkonsum, Vereinzelung, Einsamkeit regieren.

Diese real existierende Wirklichkeit ist nicht vom Himmel gefallen oder alternativlos. Sie ist gestaltbar. Sie schreit nach Alternativen. Ja, Versuche können schief gehen. Aber stattdessen beharren auf dem, was sicher(Wachstumsgesellschaft) oder immer häufiger schief geht? Aus Gewohnheit?

Und trotzdem Vorsicht: selbst Gemeinschaftsgefühl kann in Kursen vermarktet werden und Beziehungen können konsumiert werden. Angebote allenthalben.

Selbst gestalten, in eine erotische, kommunikative Beziehung treten zur realen Welt und zu realen Menschen, strategisches Vorgehen um Vorteile, Selbstbehauptung und Kontrolle hintanstellen, das wäre smart. Auch als Bollwerk gegen diese Konsumgesellschaft. Auch mal Langeweile aushalten, nicht immer nur Zeitvertreib.

Was gibt es bereits an anderen Gestaltungsmöglichkeiten, was ist denkbar. Was kann weg an Aufgaben von Zweierbeziehungen hin zu anderen Strukturen, Wohnformen, Gemeinschaftsprojekten mit neuen/anderen sozialen und finanziellen Gestaltungen.

Erkenntnisse, die im Kopf bleiben, helfen nicht weiter. Praktische Erfahrungen sind wichtig. Die können auch wieder neu die Phantasie anregen.

Jede/r kann Beiträge zum Thema vorbereiten und z.B. in Gesprächsrunden vorbringen. Erfahrungsberichte und radikale Ideen erwünscht. Die Form der Veranstaltung legen wir dann vor Ort fest.

Schnittkurs Samstag  2. März 2019 ab  10:30

Wachstumsgesetze und grundlegende Regeln, alle Altersstadien von Pflanzschnitt bis Auslichtung und Fruchtholzschnitt bei Apfel und Birne.

 

Wenn wir mit und nicht gegen den Baum arbeiten wollen, hilft nur ein grundlegendes Verständnis der Wachstumsgesetze. Erst dann können wir flexibel das für den raschen Kronenaufbau und ausreichend Fruchtholz nutzen, was der Baum von sich aus einem inneren Plane folgend anbietet.

Es gibt einen Imbiß am Mittag und Kaffee und Kuchen. Dauer bis ca. 17:00 Uhr.

Kosten für Alles pro Person 15.- €
Bitte vorher anmelden.

In diesem Sinne gibt es seit 2014 Kurse zu Verständnis, Schnitt und Pflege von Obstgehölzen auf dem Biokulturhof

Meine Schrift "Über Obstbäume beschneiden" ist als pdf verfügbar, kostenloser download: hier: Über Obstbäume beschneiden

 

Orientierungswoche  mit Workshop vom 14.-21.9.2019 auf dem Biokulturhof

Teilnehmerzahl  max. 8 Personen

Anreise Nachmittag ab 15:00, Abreise Vormittag bis 12:00

Unterbringung: Ferienwohnung oder Bauwagen. Auch Zelt ist möglich.

Tägliche Mithilfe gegen Kost und Logis. Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet.

Kosten entstehen nicht! Spenden werden nicht erwartet, sind aber willkommen.

Voraussichtlich am zweiten Tag ein Workshop: Schätze sammeln- Wege entwerfen In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf unser Woher und Wohin: Welche Erfahrungen(positive und negative) haben wir gemacht, was sind unsere Stärken und Schwächen, welche Schätze und welche Hypotheken haben wir in unserem "Rucksack"? Wo stehen wir jetzt? Und wohin könnte unser Weg gehen: Was sind unsere Visionen, wohin zieht es uns, was stößt uns ab? Was möchten wir erreichen, was vermeiden? Mit Hilfe von gesammelten Naturmaterialien und Symbolen werden wir die persönlichen Wege gestalten und unseren "Rucksack" mit "Reiseproviant" füllen. Und wer Lust hat, kann in der Orientierungswoche schon anfangen, die ersten Schritte des persönlichen Weges bewusst zu gehen und sich mit den anderen darüber auszutauschen. Kursleiterin: Anne Müller, Heilpraktikerin für Psychotherapie

Am vorletzten Tag findet ein Abschlussfest statt.

Ein Nachtermin für Teilnehmer kann vereinbart werden.

Orientierungswochen für Menschen jeden Alters, die ihren Weg noch suchen oder wieder neu überdenken wollen.

Basis ist der Aufenthalt auf einem kleinen vielseitigen Bio-Bauernhof nach dem Modell  wwoof, also Mithilfe bei alltäglichen Arbeiten gegen Kost und Logis. Für Erläuterungen WWOOF auf dieser Homepage anklicken.

Tägliche Arbeit etwa 3 Stunden. Sowohl "meditative"   Arbeit wie Unkraut jäten, die jeder auch für sich machen kann, als auch ein gemeinsames Projekt, z.B. am Bauwagen weiter bauen.

Das sollte genügend Zeit lassen für intensiven Austausch unter den maximal 8 Teilnehmern.

Meiner Meinung müsste es z.B. wesentlich darum gehen: Herr im eigenen Hause zu werden oder zu sein, zumindest sich Spielraum zu schaffen für den eigenen Weg. Bedeutet: Sich nicht nur von Konventionen, Erwartungen und festgefahrenen Verhaltensmustern bestimmen lassen. Sich nicht mit überall angebotenen  vorschnellen und oberflächlichen Antworten begnügen. Nicht nur saudummer, sondern auch verführerischer Werbung widerstehen. Sich auch mal  Gruppen oder Trends trotz Wunsch nach Zugehörigkeit und geteilter Gewissheit verweigern. Und oft fehlt die positive Seite: Auf sich selbst, die innere Stimme, die eigene Ausstattung zu vertrauen. Und auf Grund gewonnener Erkenntnisse sich auch selbst in diese Richtung beeinflussen.

Selbst denken ist also angesagt. Mit Vernunft die Dinge beleuchten, dabei die Intelligenz der eigenen Natur nicht unterdrücken. Aufklärung statt Gläubigkeit.

Wer es anders mag, kann natürlich trotzdem teilnehmen.

Es gibt die verschiedensten Themenbereiche, an denen wir uns abarbeiten können. Inputs kann es von mir geben zu Themen wie:  Ernährung/Unverträglichkeiten, Tiere schlachten, Permakultur,  Religion. S.a. meine Homepage: Hofphilosophie. Text 2018: "Innehalten,Orientierung" als Download hier

Auch von allen Teilnehmern kann es vorbereitete oder im Laufe der Veranstaltung erarbeitete Beiträge geben.

Meine "einfache" Antwort: Keine falsche Hoffnung, es bleibt kompliziert, aber das ist getrost aushaltbar.

In Erwartung einer spannenden und intensiven, aber auch ruhigen und besinnlichen Woche.

 

Diethard Becker

Liebe Freunde und Gäste,

am Samstag, 27. Oktober

wird am Biokulturhof wieder Apfelsaft gekeltert.

Beginn 10:30 Uhr

Vormittags Äpfel lesen und Geräte vorbereiten,
dann ein Imbiss zum Mittag.
Nachmittags Äpfel mahlen und pressen und frischen Saft trinken.

Wer Saft nicht nur trinken, sondern auch mitnehmen will, bitte Gefäße mitbringen.

Mit Kaffee und Kuchen und zuletzt warmem Abendessen, bei schönem Wetter auch Gegrilltes vom Lagerfeuer.

Kosten für Alles pro Person 20.- €, Kinder 10.- €�

Verschiedene alte Apfelsorten werden ausgestellt, können probiert werden und bei einigen ist genug da zum Verkauf.

Außerdem habe ich ein paar Johannisbeeren, schwachwachsende Apfelbäumchen für den Hausgarten und starkwachsende für die Streuobstwiese abzugeben.

 

Mit lieben Grüßen

Diethard Becker